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Biffy Clyro sind ein Phänomen. Seit nunmehr fast 15 Jahren zelebriert die schottischen Rockband ihren harten, aber melodischen, von Bass Schlagzeug und Gitarre befeuerten Sound, der gleichsam komplex, aber auch ganz simpel berauschend ist. Spätestens wenn alle drei der Jungs im Laufe eines Songs das Mikrofon – und dich damit – ergriffen haben, ist es egal wie du es nennst: Alternative Rock, Post-Hardcore, Experimental Rock odereinfach nur Power Pop so, wie das 2009 auch der Fall sein kann.
Aber um das bei aller Musikalität einmal festzuhalten: Simon Neil (Gesang, Gitarre) und die Brüder Ben (Gesang, Schlagzeug) und James Johnston (Bass, Gesang) sind außerdem extrem sympathisch und lustig, was am Ende für eines der besten iNterviews aller Zeit verantwortlich war. Hammer!
Ein anderer glücklicher Umstand war, Uli aus Berlin, Sabine aus Hamburg und Jack aus Enfield (England) über die öffentlihe Auslobung der Fragen dafür gewinnen zu können, Fragen zu stellen, die nicht nur die Band begeistert haben. Beinahe wie erwartet antworten Biffy Clyro so dermaßen charmant und unterhaltsam, dass es sich auszahlend auf eine ganz besondere Form der Interaktion gesetzt zu haben. An dieser Stelle nur so viel: Reise nach Jerusalem!
“Auf ihrem ersten Album ‘Blackened Sky’ spielten Biffy Clyro einen emolastigen Indie-Rock, der stark von Bands wie Far beeinflusst war, doch bereits hier war ihr unverwechselbarer Sound zu erkennen. Mit ihrem zweiten Album ‘The Vertigo Of Bliss’ begannen sie eine Veränderung ihres Stils in Richtung Progressive Rock. Da dieses Album eher schwer zugänglich war, ist es bei vielen Fans umstritten. Ihr drittes Album, ‘Infinity Land’, führte die Entwicklung in Richtung Prog-Rock fort, hatte dabei aber nun wieder mehr Pop-Anklänge. Nachdem ihre ersten drei Alben alle von Chris Sheldon produziert wurden, betreute ihr eingängiges Majordebüt ‘Puzzle’ von Garth ‘GGGarth’ Richardson, der sich auch schon um Rage Against the Machine, Skunk Anansie und Chevelle gekümmert hatte. Im April 2009 begab sich das Trio nach Los Angeles, um dort ihr (…) fünftes Album aufzunehmen. (…) Zur Entstehung des seltsamen Namens gibt es verschiedene Gerüchte. Simon Neil erklärte einmal, dass er in der Schule einen Kugelschreiber (’biro-pen’) gehabt habe, auf dem Cliff Richard abgebildet gewesen sei. Scherzhaft nannten sie ihn den “Cliffy-Biro”. Durch Vertauschen der Anfangslaute seien sie dann auf ihren Bandnamen gekommen. Eine andere Erklärung ist, dass der Bandname ein Akronym von Big Imagination For Feeling Young ‘Cos Life Yearns Real Optimism sei.” Das alles weiß Wikipedia . Wir wissen noch mehr zu sagen:
Ein besonderer Dank geht an Sabine Klautzsch von Warner Music Germany für das Vertrauen in uns, Tanju Boerue von Neuland Concerts für die großartige Hilfe am Set vor Ort, Neil Anderson – das sogenannte voerte Bandmitgleid und den Torumanager der Band – dafür, uns die Zeit eingeräumt zu haben, diewir zu Beendigung des INterviews nach technischen Problemen gebraucht haben, den wunderbaren Fragestellern (Uli, Sabine und Jack), ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre, und – nicht zuletzt – Biffy Clyro für ihre überältigende Darbietung vor der Kamera – und auf der Bühne. Danke an alle! Vielen vielen Dank!
Biffy Clyro 9.8 10 21
[...] This post was mentioned on Twitter by Nicole Zell, We ask Questions. We ask Questions said: New episode! "That's probably the best interview we've ever done" said @Biffy_Clyro. Same here! http://bit.ly/6I2tbT #musicalchairs [...]